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Microsoft Virtual Server 2005 R2

Microsoft stellt mit dem Virtual Server 2005 R2 einen kostenlosen Virtuellen Server mit vielen Features zur Verfügung.

Die Einzige vorraussetzung um ihn verwenden zu können, ist dass Microsofts Webserver IIS installiert ist.

Das hat den Grund, dass der Virtual Server 2005 R2 über eine Weboberfläche gemanagt wird und somit von bequem von überall aus im Netzwerk verwaltet werden kann.


Installation

Zunächst die Software von der Microsoft-Homepage über unten stehendem Link herunterladen.
Die Installation sollte selbsterklärend sein. Wenn der IIS Server noch nicht installiert ist, kann er über System-Steuerung - Software - Windowskomponenten nachinstalliert werden. Der IIS wird jedoch nur mit den Professional und Server Versionen von Windows mitgeliefert.
Nach der Installation des Virtual Servers gelangt man auf die Konfigurationswebpage, auf der man einen neuen Server anlegen kann und die virtuelle Hardware für diesen definieren kann. Anschließend startet man die maschiene und legt die CD des zu installierenden Betriebssystems ein. Alternativ bietet der Virtual Server 2005 R2 auch die Möglichkeit ein ISO-Image als CD zu laden und von diesem zu installieren.

Die Installation des Betriebssystems erfolgt wie gewohnt.

Anschließend sollte man noch um eine bessere Auflösung, als 640x480, sowie um Performace-Gewinne zu erhalten die Treiber des virtuellen Servers, die nicht mit dem Betriebssystem mitgeliefert werden installieren. Diese Treiber nennen sich "Virtual Machine Add-Ins". Für ein Windows-Gast-System sind sie bereits beim Virtual Server 2005 R2 dabei. Für ein Linux-Gast-System müssen sie erst seperat von der Microsoft Seite geladen und nachinstalliert werden. Unterhalb folgt die Anleitung dazu für ein Suse Linux System.


Installation der VMAdditions unter Suse Linux als Gast-System

Zuerst muss die Datei VMAdditionsForLinux.MSI von der Microsoft Webseite geladen werden.

Nach dem herunterladen, kann man die VMAdditions über die Administrations Webseite als CD-Image laden.

Damit die VMAdditions nun auf dem Gastsystem installiert werden können, müssen zuerst noch die Linux Kernel Sources und der gcc Compiler nachinstalliert werden. Das kann mit YAST gemacht werden, nachdem man sich als Benutzer root angemeldet hat.

su root
yast

Software – Install and Remove Software auswälen
Nach “kernel-source” suchen
Packet hinzufügen

Nach “gcc” suchen.
Alle Packete hinzufügen, die gcc im Namen enthalten

Nachdem diese Packete installiert sind, kann die Installation der VMAdditions beginnen.

Zu /media/cdrom/ wechseln
cd /media/chdrom

Die Dateien nach /tmp kopieren, da sie nicht ausfuerbar sind und von daher geändert werden müssen.
cp VMAdditionsForLinux /tmp

Die Dateien ausführbar machen.
chmod 777 –R /tmp/VMAdditionsForLinux

Zu /tmp/VMAdditionsForLinux wechseln
cd /tmp/VMAdditionsForLinux

Die Installation starten
./vmadd-install.run all

Den Service starten
/etc/init.d/vmadd start


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